GEWALT AN FRAUEN - Die Neue Wirklichkeit

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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
der STADT BRUCK AN DER MUR
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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
DER STADT BRUCK AN DER MUR
8Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
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....GEWALT AN FRAUEN....
Gewalt an Frauen ist keine Privatsache!

Jede dritte Frau weltweit erlebt Gewalt, physischer oder psychischer Art. In Österreich betrifft dies jede fünfte Frau.

Gewalt an Frauen Titel

Besonders betroffen sind Mädchen und Frauen in einem wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis. Männer versuchen ihre Partnerinnen „klein“ zu halten, finanziell abhängig zu machen, über die gemeinsamen Kinder Druck auszuüben oder ihnen ihr Selbstbewusstsein zu nehmen. Betroffene Frauen werden oftmals von ihrem Familien- und Freundeskreis isoliert und von ihren Partnern überwacht.

Phasen der Gewalt wechseln sich mit Phasen der Verliebtheit, der „Wiedergutmachung“ ab. Die Gewaltspirale dreht sich oftmals mit den Monaten und Jahren immer schneller, die Zeitspanne zwischen den „Ausbrüchen“ wird immer kürzer.

Mädchen und Frauen wird vermittelt, sie hätten die Situation eskalieren lassen, wären selbst daran schuld, sind einfach nicht „gut“ genug.

Gewalt an Frauen Frauenhelpline




HILFE

 
Polizei                                                                133 oder 112

Frauenhelpline
                                              0800 222 555

Frauenhäuser Graz und Kapfenberg
       0316 42 99 00



Vermitteln Sie der betroffenen Frau das Gefühl, dass Sie sie bei den Schritten unterstützen, die sie selbst machen will.

Drängen Sie sie zu nichts. Gerade nach einer erlebten Gewalttat, bei der die Betroffene nichts bestimmen konnte und bei der ihr „Nein“ nicht akzeptiert wurde, ist es besonders wichtig Wünsche und Entscheidungen der Betroffenen zu akzeptieren und ihr somit wieder Kontrolle über ihr Handeln zu geben.

Planen oder unternehmen Sie nichts, was die Betroffene nicht will. Entscheidungen müssen mit ihr gemeinsam erarbeitet werden.

Ermutigen Sie sie jedoch, Hilfe anzunehmen und geben Sie die Adresse und Telefonnummer von Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern weiter bzw. vermitteln und begleiten Sie die Frau zu einem Gespräch dorthin.


Gemeinsam gegen Gewalt
Was tun bei Stalking?
  • Machen Sie dem Täter nur ein einziges Mal klar, dass Sie keinen weiteren Kontakt mehr zu ihm wollen. Ignorieren Sie dann die Person konsequent.

  • Geben Sie auf keinen Fall den Kontaktversuchen des Täters nach. Glauben Sie seinen Versprechungen und Beteuerungen nicht, dass nach einem Treffen (oder anderen Kontakten) die Belästigungen aufhören werden.

  • Heben Sie schriftliche Beweismittel, zum Beispiel SMS/E-Mails, auf und dokumentieren Sie die Art der Belästigungen. Dies ist wichtig, sollten Sie rechtliche Schritte setzen wollen.

  • Informieren Sie Ihr privates und berufliches Umfeld, dem Sie vertrauen, dass Sie "gestalkt" werden. Dadurch können Sie verhindern, dass der Stalker über andere Personen Informationen über Sie erhält.

  • Nehmen Sie keine Pakete oder Geschenke vom Täter oder Sendungen mit unbekanntem Absender an. Wenn möglich, schicken Sie diese ungeöffnet an den Absender zurück.

  • Bei Telefonterror informieren Sie sich bei Ihrer Telefongesellschaft über die technischen Möglichkeiten, sich zu schützen, zum Beispiel eine Geheimnummer. Bei massiver Belästigung ist es möglich, eine kostenpflichtige Fangschaltung zu beantragen.

  • Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei. Werden Sie verfolgt, so wenden Sie sich direkt an die nächste Polizeistation.

  • Nehmen Sie professionelle Beratung, zum Beispiel beim 24-Stunden Frauennotruf, in Anspruch, um für Ihre individuelle Situation eine spezifische Hilfestellung zu erhalten.

Hinschauen, Zusammenhalten, Füreinander da sein

Keine einzige mehr, das muss unser Ziel sein!

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