BERICHTE - Die Neue Wirklichkeit

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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
der STADT BRUCK AN DER MUR
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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
DER STADT BRUCK AN DER MUR
8Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
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....BERICHTE....
Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt
Im Zeitraum zwischen 25. November – dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen die Opfer von Gewalt wurden – und 10. Dezember – dem internationalen Tag der Menschenrechte - möchte diese Kampagne darauf aufmerksam machen, dass nachwievor viel zu viele Mädchen und Frauen von Gewalt betroffen sind. Die Corona Pandemie hat diese Situation leider noch verschärft und die Gesellschaft darf diesen Umstand auf keinen Fall tolerieren. Wir alle sind aufgerufen, uns mit den betroffenen Mädchen und Frauen zu solidarisieren und diese zu schützen! Kein einziges Opfer mehr!
 
Weitere Infos zur Kampagne auf:

ABGESAGT
Leider müssen wir die Orange the World Veranstaltung aufgrund des Lockdowns absagen.
 
Bleiben wir gesund und halten wir zusammen!

Die Zukunft gehört dir – ALLE Menschen reden mit! Eine Stadt sucht Ideen!
Die Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger möchte vor allem Mädchen und Frauen dazu ermuntern, sich stärker einzubringen und bei der Gestaltung des öffentlichen Raums mitzureden. Ganz nach dem Motto: Zuerst gestalten wir die Stadt – dann prägt sie uns!

Als Auftaktveranstaltung zu diesem Beteiligungsprojekt fand Anfang Oktober 2021 ein Vortrag von DI Dr.in Heide Studer unter dem Titel „Öffentlicher Raum für ALLE! Impulse und Beispiele“ mit einer Diskussionsrunde unter Moderation von Lisa Rücker statt.

Unter den Teilnehmer*innen befanden sich neben den interessierten Bruckerinnen und Bruckern auch der Amtsdirektor Markus Hödl, der für die Stadtentwicklung Zuständige DI Robert Pichler seitens der Stadtverwaltung sowie drei Architektinnen. Besonders erfreulich war der hohe Anteil an jungen Frauen.


Bei einem anschließenden Workshop zum Thema Minoritenplatz stand die Ideenfindung im Mittelpunkt.

Ziel soll es sein, den Minoritenplatz zu einer Begegnungszone ohne KFZ-Verkehr und ohne Parkplätze umzugestalten. Der Bus- sowie Radverkehr soll weiterhin über den Platz führen.

Schnell waren sich die Beteiligten klar darüber, dass in diesem – derzeit oft als „hässlich“ bezeichneten – Ort ein großes Potential steckt. Und dass die Hauptaufgabe bei der Neugestaltung die Erhaltung des multikulturellen und offenen Flairs Ziel sein sollte sowie eine stärkere Begrünung, Wasser soll weiterhin ein Thema bleiben (Brunnen, Skulptur).

Stark war auch der Wunsch, aus diesem Platz einen barrierefreien Ort der Begegnung, der Kunst und Kultur zu machen.

Hier beispielhaft ein paar Punkte, die sich im Laufe des Vormittags herauskristallisiert haben:

    • Freundliches, wohliges, gemütliches und sicheres Platzgefühl, gute Beleuchtung

    • Schattige „Tratsch“-Inseln mit bequemer, mobiler und multifunktionaler Möblierung als konsumfreie Treffpunkte

    • Schaffung eines Kunstwerkes als eindeutiges Erkennungsmerkmals, das sich mit der Stadt identifiziert (Angesagte Vielfalt)

    • Der Platz soll zum Spiel und Aufenthalt einladen, insbesondere soll dort im Sommer ein Programm für Kinder und Jugendliche stattfinden

    • Viel Raum für Pflanzen und Bäume, evtl. auch Hochbeete für gemeinschaftliche Bepflanzung (Workshops mit Kindern)

    • Es soll ein Platz für ALLE sein, niemand soll vertrieben werden oder sich unerwünscht fühlen

Liselotte Zechner Frauenpreis 2021
Frau Nada Hukmt ist die erste Preisträgerin des mit 1.000 Euro dotierten Liselotte-Zechner-Frauenpreises der Stadt Bruck an der Mur. Im Rahmen einer Preisverleihung wurde diese Entscheidung am 7. Juli im Brucker Rathaushof bekanntgegeben.

Der parteiübergreifenden Jury, bestehend aus je einem Mitglied jeder im Gemeinderat vertretenen Partei, Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Expertin Irmengard Kainz, ist die Entscheidung nicht leichtgefallen.

Nach einem öffentlichen Aufruf an die Bevölkerung waren neben Nada Hukmt, die Aktivlotsin Anita Oswald, die Landwirtin Elisabeth Hörmann, die Obfrau der Zeit- und Hilfsbörse Eva Scheriau, die Unternehmerin Gabriela Holzgruber und die Frauenpolitikerin Ingrid Draxler-Halling für den Preis nominiert worden. Jede der nominierten Frauen hat in ihrem Wirkungsbereich Besonderes geleistet und erfüllt eine Vorbildfunktion.

Die Jury hat sich für Nada Hukmt entschieden, weil sie unter schwierigen Bedingungen ihr Leben selbst in die Hand genommen hat. Sie lebt vor, wie eine erfolgreiche Integration in einem fremden Land funktionieren kann und hat gezeigt, dass FRAU auch ohne die Unterstützung durch ein gewachsenes Netzwerk ihren Weg erfolgreich gehen kann

Bei der offiziellen Verleihung im Rathaushof, die von der Stadt in Kooperation mit dem Brucker Frauennetzwerk organisiert und vorbereitet wurde, übergaben Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Bürgermeister Peter Koch der Preisträgerin die Auszeichnung in Form einer Frauenfigur der Brucker Raku-Künstlerin Herta Weihs. Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Nominierten mit einer etwas kleineren „Liselotte“ gewürdigt.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Christina Scheibl.

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