BERICHTE - Die Neue Wirklichkeit

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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
der STADT BRUCK AN DER MUR
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EINE ZUKUNFTSVISION DER FRAUENREFERENTIN
DER STADT BRUCK AN DER MUR
8Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
Hintergrund die neue Wirklichkeit Bruck Mur
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....BERICHTE....
Selbstbehauptungskurs
Es kommt nicht auf die eigene Stärke und auch nicht auf die Größe des Gegenübers an, sondern vor allem auf die innere Einstellung und die richtige Drehung. Das und noch viele weitere wertvolle Tipps haben die Teilnehmerinnen von der Referentin Andrea Hochegger beim Selbstbehauptungskurs in der Stadtbücherei erfahren.  
Die gegenseitige Wertschätzung und die Freude am voneinander Lernen war den ganzen Kurs über spürbar.

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PLATZ FÜR ALLE- MOBILITÄT MIT ZUKUNFT
Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche praktikablen und leistbaren Alternativen zum Auto gibt es? Wie unterschiedlich sind die Wege von Frauen und Männern? Welcher Gruppe gestehen wir wieviel Platz im öffentlichen Raum zu? Verkehrsplanung, reine Männersache?
In einem sehr interessanten und kurzweiligen Impulsvortag hat Frau DI Lina Mosshammer vom VCÖ Antworten geliefert. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Frau Lisa Rücker haben unterschiedliche Meinungen und Zugänge Platz gefunden. Mit dabei waren auch Herr Klaus Eichberger vom ARBÖ und Anja Benesch von der Nachhaltigkeitsabteilung der Stadt Bruck an der Mur. Viele Fragen und Anregungen kamen auch aus dem Publikum.
In einer neuen Wirklichkeit soll eben unter anderem nicht nur eine gerechte Aufteilung der Care Arbeit sowie ein Gleichgewicht bei den Gehältern zwischen den Geschlechtern selbstverständlich geworden, sondern auch der Umstieg auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel gelungen sein. Für eine faire und klimafreundliche Zukunft!
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PRIDE MONTH
Die Stadt Bruck an der Mur setzt zu Beginn des pride month ein starkes und wichtiges Zeichen für Toleranz und Offenheit. Im Monat Juni macht die LGBTQI + Community auf das Recht der sexuellen und persönlichen Freiheit aufmerksam - denn Liebe ist immer Liebe und findet auf unterschiedlichen Wegen ihren Ausdruck. Überparteilich und mit Unterstützung der Zivilbevölkerung wird die Regenbogenflagge am Brucker Hauptplatz gehisst, die auch ein wichtiges Symbol für Frieden und Hoffnung darstellt.

Fotocredit: Michael Maili und Marlies Eichelberger
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Frauentag
Solidarität - auf geht's! war das Motto für den 8. März und wurde in Bruck an der Mur mit Leben erfüllt.

Die Frauenreferentin hat im Rahmen des Bündnis 0803 parteiübergreifend und mit verschiedenen Organisationen, wie z.B. der Frauen- und Mädchenberatungsstelle, dem Armutsnetzwerk und dem Verein Förderung von Arbeit und Beschäftigung, zu Gesprächen am Brucker Hauptplatz eingeladen. Der Chef:innen Sessel vom Amtsdirektor der Stadt wurde von Frauen besetzt, ein wichtiges Statement für mehr Chefinnen im Land! Frauen wollen und sollen führen und gestalten, ein ausgewogenes Miteinander belebt die Gesellschaft und hält sie gesund. Das Innehalten und Gedenken an Frauen in Kriegsgebieten fand ebenso Platz wie der Kreis der Komplimente.

Und am Ende war sie spürbar, die Solidarität der Frauen am Hauptplatz von Bruck an der Mur.

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Fotos in der Galerie: © Copyright Martin Meieregger

Wanderausstellung
Im Rahmen unseres Projektes „Die Zukunft gehört dir! Eine Stadt sucht Ideen“ konnten wir im Vorfeld zur Eröffnung der Wanderausstellung „Boden g’scheit nutzen“ ein sehr interessantes und motivierendes Gespräch mit Uli Böker, der ehemaligen Bürgermeisterin von Ottensheim, sowie Elisabeth Leitner, der Obfrau des Vereines LandLuft, führen. Dabei wurden Themen wie Partizipation, Gender Budgeting, Stadtentwicklung, Zukunftsvisionen und geschlechtsneutrale Stadtplanung diskutiert. Mit dabei waren Vertreter:innen aus der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und Bürgerinnen – denn wir können den Weg zu Veränderungen nur gemeinsam gehen.

Foto © Maili

Foto © Maili

Die Zukunft gehört dir – ALLE Menschen reden mit! Eine Stadt sucht Ideen!
Die Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger möchte vor allem Mädchen und Frauen dazu ermuntern, sich stärker einzubringen und bei der Gestaltung des öffentlichen Raums mitzureden. Ganz nach dem Motto: Zuerst gestalten wir die Stadt – dann prägt sie uns!

Als Auftaktveranstaltung zu diesem Beteiligungsprojekt fand Anfang Oktober 2021 ein Vortrag von DI Dr.in Heide Studer unter dem Titel „Öffentlicher Raum für ALLE! Impulse und Beispiele“ mit einer Diskussionsrunde unter Moderation von Lisa Rücker statt.

Unter den Teilnehmer*innen befanden sich neben den interessierten Bruckerinnen und Bruckern auch der Amtsdirektor Markus Hödl, der für die Stadtentwicklung Zuständige DI Robert Pichler seitens der Stadtverwaltung sowie drei Architektinnen. Besonders erfreulich war der hohe Anteil an jungen Frauen.


Bei einem anschließenden Workshop zum Thema Minoritenplatz stand die Ideenfindung im Mittelpunkt.

Ziel soll es sein, den Minoritenplatz zu einer Begegnungszone ohne KFZ-Verkehr und ohne Parkplätze umzugestalten. Der Bus- sowie Radverkehr soll weiterhin über den Platz führen.

Schnell waren sich die Beteiligten klar darüber, dass in diesem – derzeit oft als „hässlich“ bezeichneten – Ort ein großes Potential steckt. Und dass die Hauptaufgabe bei der Neugestaltung die Erhaltung des multikulturellen und offenen Flairs Ziel sein sollte sowie eine stärkere Begrünung, Wasser soll weiterhin ein Thema bleiben (Brunnen, Skulptur).

Stark war auch der Wunsch, aus diesem Platz einen barrierefreien Ort der Begegnung, der Kunst und Kultur zu machen.

Hier beispielhaft ein paar Punkte, die sich im Laufe des Vormittags herauskristallisiert haben:

    • Freundliches, wohliges, gemütliches und sicheres Platzgefühl, gute Beleuchtung

    • Schattige „Tratsch“-Inseln mit bequemer, mobiler und multifunktionaler Möblierung als konsumfreie Treffpunkte

    • Schaffung eines Kunstwerkes als eindeutiges Erkennungsmerkmals, das sich mit der Stadt identifiziert (Angesagte Vielfalt)

    • Der Platz soll zum Spiel und Aufenthalt einladen, insbesondere soll dort im Sommer ein Programm für Kinder und Jugendliche stattfinden

    • Viel Raum für Pflanzen und Bäume, evtl. auch Hochbeete für gemeinschaftliche Bepflanzung (Workshops mit Kindern)

    • Es soll ein Platz für ALLE sein, niemand soll vertrieben werden oder sich unerwünscht fühlen

Liselotte Zechner Frauenpreis 2021
Frau Nada Hukmt ist die erste Preisträgerin des mit 1.000 Euro dotierten Liselotte-Zechner-Frauenpreises der Stadt Bruck an der Mur. Im Rahmen einer Preisverleihung wurde diese Entscheidung am 7. Juli im Brucker Rathaushof bekanntgegeben.

Der parteiübergreifenden Jury, bestehend aus je einem Mitglied jeder im Gemeinderat vertretenen Partei, Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Expertin Irmengard Kainz, ist die Entscheidung nicht leichtgefallen.

Nach einem öffentlichen Aufruf an die Bevölkerung waren neben Nada Hukmt, die Aktivlotsin Anita Oswald, die Landwirtin Elisabeth Hörmann, die Obfrau der Zeit- und Hilfsbörse Eva Scheriau, die Unternehmerin Gabriela Holzgruber und die Frauenpolitikerin Ingrid Draxler-Halling für den Preis nominiert worden. Jede der nominierten Frauen hat in ihrem Wirkungsbereich Besonderes geleistet und erfüllt eine Vorbildfunktion.

Die Jury hat sich für Nada Hukmt entschieden, weil sie unter schwierigen Bedingungen ihr Leben selbst in die Hand genommen hat. Sie lebt vor, wie eine erfolgreiche Integration in einem fremden Land funktionieren kann und hat gezeigt, dass FRAU auch ohne die Unterstützung durch ein gewachsenes Netzwerk ihren Weg erfolgreich gehen kann

Bei der offiziellen Verleihung im Rathaushof, die von der Stadt in Kooperation mit dem Brucker Frauennetzwerk organisiert und vorbereitet wurde, übergaben Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Bürgermeister Peter Koch der Preisträgerin die Auszeichnung in Form einer Frauenfigur der Brucker Raku-Künstlerin Herta Weihs. Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Nominierten mit einer etwas kleineren „Liselotte“ gewürdigt.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Christina Scheibl.

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